Himbeeren, my love….

Kennt Ihr die Zeitschrift „Deli – wir treffen uns in der Küche“? Ja sichiiii; ich bin ganz großer Fan, besonders von den leckeren Backrezepten. Sie sehen ansprechend aus, sind leicht umzusetzen und schmecken auch noch köstlich.

Bei uns zuhause sind wir ja bekennende Himbeeren-Fans! Daher hat mich auch das Rezept „gedeckter Himbeerkuchen“ sofort angesprochen. Die Zutaten sind schnell zusammengesucht und die Umsetzung ist auch easy peasy. Der Geschmack aber…nee, der ist nicht pippeleicht, sondern grandios!!

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Zubereitung: 35 Minuten; Kühlzeit: 1 Stunde; Backzeit: 1 Stunde 20 Minuten; Springform, Durchmesser 26cm

Was Ihr so braucht:

> 270g Mehl
> 70g Puderzucker
> 1 Prise Salz
> 125g kalte Butter
> 5 Eier
> 250g weiche Butter
> 230g Zucker
> 2 Päckchen Vanillezucker
> 250g gemahlene Haselnüsse
> 300g frische Himbeeren

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1. 250g Mehl, 60g Puderzucker und 1 Prise Salz mischen; kalte Butter und 1 Ei dazugeben, erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten; zu einer Kugel formen, flach drücken und in Klarsichtfolie gewickelt 30 Minuten kalt stellen.

2. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen; in eine gefettete Springformlegen und den Rand hochziehen; Teig in der Form erneut 30 Minuten kalt stellen.

3. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Quirlen des Handrührers 5 Minuten schaumig schlagen; restliche Eier nacheinander gut unterrührenm dann Mandeln und rechtliches Mehl unterheben.

4. Die Hälfte der Mandelmasse in die Springform geben; Himbeeren darauf verteilen und mit der restlichen Mandelmasse bedecken; im heißen Ofen bei 170 Grad auf einem Rost im unteren Ofendrittel ca 1 Stunde und 20 Minuten backen; in der Form vollständig auskühlen lassen; mit restlichem Puderzucker bestäuben.

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Der Kuchen ist wirklich ein echter Knaller; die Mandelmasse ist nach dem Backen noch leicht zähflüssig, dick und einfach unglaublich lecker. Ich hab mir noch ganz viele andere Rezepte aus der aktuellen Deli angemarkert und werd den Ofen schon mal anheizen.

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versunkener Erdbeerkuchen

Man man… bei dem Regen, der da in den letzten Tagen in Hamburg runtergekommen ist, müsste mein Sonntagssüß heute eher „abgesunkener Erdbeerkuchen“ heißen. Da zeigt der Mai sich aber bisher hier von einer nicht so schönen Seite. Von daher müssen Erdbeeren her, ganz viele Erdbeeren am besten. Diese leckeren, süßen, prallen Früchtchen, die es momentan sehr schwer haben, ein längeres Dasein zu fristen. Auch bei uns sind sie daher direkt in einen super saftigen Kuchen gewandert, quasi „extrafruchtiger Geschmack trifft auf knackige Mandelstifte“.

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Zutaten für eine runde Springform, ca 26cm Durchmesser…..

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Erdbeeren waschen, abtropfen lassen, putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln; die Springform fetten und mit Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen; Backofen vorheizen, ca. 185° C;

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200g Butter, 150g Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen des Rührgerätes ca. 3-4 Minuten cremig schlagen; Eier und 4 EL Speisestärke im Wechsel nacheinander unterrühren; 200g Mehl, übrige Stärke und Backpulver mischen und kurz unterrühren.

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Teig in der Form glatt streichen; Erdbeeren darauf verteilen; mit den Mandelstiften (oder Pinienkernen oder Nüssen oder was immer einfach gefällt) und etwas Zucker bestreuen. Kuchen im heißen Ofen ca. 40-50 Minuten backen; herausnehmen, auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Mit einem ordentlichen Klecks Sahne dazu, läßt sich das olle Shiet-Wetter gut ausblenden! Habt einen schönen Sonntag!!

 

easy peasy lemon squeezy #ichbacksmir

Juhuuu, diesen Monat schaffe ich es auch endlich mal bei der tollen Aktion #ichbacksmir, ins Leben gerufen von der allerliebsten Clara aka tastesheriff, dabei zu sein. Motto diesmal: „Zitrusfrüchte!!! Zitrusfrüchte von Limettenschnitten, Zitronenkuchen über extravagante Orangen- oder Grapefruite Konstruktionen!!! Auf an die Rührschüsseln!! Es geht looooos!!!“

Mir schwirrte da direkt eine Idee durch den Kopf; da war doch so ein leckeres Rezept in einer der „Lecker-Bakery“ Hefte. Denn im einen Anfall von Langeweile hab ich angefangen all meine Backbücher mit bunten post-its zu verschönern. Und ich sag Euch: ich musste schon post-it Nachschub kaufen!! Irgendwie hab ich viel zu viele Bücher und Zeitschriften und es kommen auch immer neue dazu. Kein Wunder, wenn gerade sämtliche Blogger einfach grandiose Bücher auf den Markt bringen.

Also ran ans „bye bye Expedit“ und alle Bakery-Hefte rausgesucht; wo war es doch gleich? Gut, dass man immer eine Übersicht aller Rezepte auf den ersten Seiten findet. So ging es ratzfatz; in der Lecker-Bakery aus dem Sommer 2013 (die mit dem Johannisbeeren-pull-apart-cake druff) bin ich fündig geworden. Das Rezept hab ich allerdings ein wenig abgeändert, von daher sag ich jetzt nur: Lust auf ne Stulle???

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– Lemoncake – Sandwiches mit einer Vanillecreme und Himbeergelee –

Was Ihr dafür braucht:

> 250g weiche Butter

> 150g Mehl

> 1 Bio Zitrone

> 200g Zucker

> 1 Prise Salz

> 5 Eier

> 75g Speisestärke

> 75g Weichweizengrieß

> 2 TL Backpulver

> 100g Schmand

> 1 Becher Vanillejoghurt

> 1 Glas Himbeergelee

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Eine Kastenform fetten und mit Semmelbröseln austreuen; den Ofen auf 175°C vorheizen; für den Teig die Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben; (jaja… ein Tütchen „Zitronenschalenabrieb“ tut es auch!); mit 250g weicher Butter, 200g Zucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgerätes ca. 5 Minuten hellcremig rühren. Eier nacheinander unterrühren; 150g Mehl, Stärke, Backpulver und Grieß mischen; kurz unter die Butter-Ei-Masse rühren.

Teig in die Form geben, glatt streichen; im heißen Ofen ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe); Kuchen abkühlen lassen; noch lauwarm vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen, komplett auskühlen lassen.

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Für die Füllung Schmand mit den Schneesen des Handmixers aufschlagen; Vanillejoghurt erst cremig rühren, dann unter den Schmand rühren.

Zitronenkuchen in knapp 1cm dicke Scheiben schneiden; die Hälfte der Scheiben mit dem Gelee bestreichen; die andere Hälfte mit der Vanillecreme; beide Scheiben zusammensetzen; quasi “ das Bütterken schmieren und ne Klappstulle draus machen“!

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Diese Stulle der anderen Art schmeckt wirklich grandios!! Durch den Grieß bekommt der Zitronen-Rührkuchen eine besondere Note und in Kombi mit dem Gelee und der frischen Vanillecreme wird daraus eine grandiose Kombination!

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Schaut auf jeden Fall noch auf der Seite von Clara vorbei, denn dort findet Ihr noch viel viel mehr „saure Rezepte“!