Flashback – Lemonade to go

In Hamburg haben wir ja eigentlich (bis auf ein paar kleine Ausnahmen) einen Wahnsinns-Sommer; Temperaturen jenseits der 25 Grad, strahlend blauer Himmel, ab und zu mal ein Schön-Wetter-Wölkchen, an der Küste ein feines Lüftchen …hach jaaaa, schön ists hier 🙂 (ok, nachts könnte es gerne mal ein wenig kühler werden, aber #stopthejammerei). Und bei so einem Wetterchen braucht man viel Erfrischung!! Ich habe vor kurzem eine Limo im Supermarktregal entdeckt, die sich ganz schnell zu einem meiner Lieblingsgetränke entwickelt hat.

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Ich verbinde eine ganz bestimmte Erinnerung mit dem Geschmack…die Limo schmeckt total nach einem Getränk, das ich immer in unseren Gardasee-Urlauben als Kind getrunken habe, und diese Urlaube sind allesamt eine wunderschöne Kindheitsheitserinnerung. Im Sommer meines ersten Geburtstages (quasi vor gar nicht langer Zeit..öhm) bis ca. zu meinem 10 Geburtstag waren wir jedes Jahr für 3 Wochen auf dem Campingplatz Gasparina in Peschiera del Garda. Das waren die tollsten Urlaube überhaupt. Es ging los mit der Fahrt, der Wohnwagen stand ein paar Tage vorher neben unserem Haus und wurde von uns bepackt; am liebsten hätte ich dann schon immer drin geschlafen. Meine Eltern haben meinem Bruder und mir immer die Rückbank des Rovers zu einem bequemen Bett umgebaut (da musste man die lange Zeit noch nicht auf Kindersitzen verbringen) und dann ging es meist freitags gegen Abend los. Über den Brenner, durch die Tunnel, vorbei an steilen Felswänden und sobald der Campingplatz in Sichtweite kam, wurde Papa um 1000 Lira angepumpt, die mein Bruder und ich dann, während Papa eincheckte, in ein Eis tauschten. Ich war eigentlich den ganzen Tag im Wasser, am liebsten auf meiner roten Luftmatratze mit Guckloch; schicke kleine Klapperschuhe wurden auf dem Wandermarkt am Seeufer gekauft; der obligatorische Besuch im Gardaland stand immer auf dem Programm. Und genau dort hab ich immer so eine leckere Limonade getrunken, an die mich die Granini Limo einfach total erinnert.

Ich hab einfach mal ein paar von den alten Fotos abfotografiert, von daher entschuldigt bitte die schlechte Qualität.

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Da natürlich so eine Limonade nicht nur aus purem Wasser besteht und ich mich nicht den ganzen Tag davon ernähren kann (es sei denn, ich würde, wie damals, den ganzen Tag im Wasser rumtollen), hab ich mir meine eigene Sommerlimo kreiert, erfrischend, kalorienarm und mit vielen kleinen Flashbacks.

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Was Ihr dafür braucht?

> Mineralwasser; Limette; Orange; Minze; ein wenig Holunderblütensirup und für meine flashbacks hab ich einfach noch ein bißchen der „Kindheitserinnerung-Aktivator“-Limo reingemischt

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Was gibt es Besonderes, das bei Euch Flashbacks auslöst?? Lasst es mich wissen, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!!

Hans (Astrid) im (Burger) Glück

Nen bisschen verwirrend der Titel dieses posts? Hmmmm, gut möglich, aber trotzdem triffts den Nagel auf den Kopf! In Hamburg gibts es ja immer wieder tolle neue Restaurants, gerade Burgerläden sind ganz groß im Kommen. Daher kam der Vorschlag eines guten Bekannten auf „Hamburg-Spontan-Besuch“, uns doch im „Hans im Glück“zu treffen, sehr gelegen. Der Name sagte mir allerdings erstmal gar nichts; daher kontaktiere ich erstmal schnell Dr. Google. Der Internetauftritt war sympathisch, allerdings fehlte mir auf der Hamburg Seite eine Speisekarte, da ich einfach gerne schon mal vorab schaue was dort so angeboten wird. (Läßt sich im nachhinein schnell erklären, da die Hamburger Filiale wirklich noch sehr sehr neu ist, und ich dann Dank eines Tipps auf der Köln-Seite fündig geworden bin). Der Titel „Astrid im Burger-Glück“ spricht demnach für sich, denn ich war nach unserem Besuch dort einfach rundherum glücklich (und satt :-))!

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Das „Hans im Glück“ findet Ihr seit Mitte Mai direkt an der Haltestelle Schlump; also super zentral und ideal, um den Abend z.B. anschließend in der Schanze ausklingen zu lassen; bzw. um die Kalorien bei einem Spaziergang im nahegelegenen Sternschanzenpark direkt wieder abzutrainieren.

Drinnen sieht es ein bißchen aus wie in einem Märchenwald; ein gemütlicher Mix auf Birken, dunklem Holz und hellem Grün.

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Die Burger haben teilweise, dem Titel des Ladens entsprechend, Namen, die an Märchen erinnern…. Wolpertinger, Wurzelsepp, Landei, Stiefel, eitler Gockel, Stallbursche usw.

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Mein Mann hat sich für den „eitlen Gockel“ entschieden (nein nein…der Name ist nicht Programm!) und ich für den Caesar-Burger, der einfach nur verlockend klang…. Parmesandressing yummy….Speck…yummy!!

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Als Beilage hatten wir Fritten, man kann aber auch einen kleinen Salat wählen; die Fritten lassen sich prima mit Ketchup, „glücklicher und würziger Frittensosse“ aufpeppen und schmecken grandios.

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Da wir mittags da waren, haben wir das Mittagsmenü-Angebot genutzt… Burger nach Wahl (Preis siehe pdf) ; mit Fritten ODER Salat, dazu ein Getränk nach Wahl UND ein Kaffee für 4,50 Euro mehr!!

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Kleines Highlight am Ende: die heiße Schoki!! Heiße Milch mit Schoko-Pallets zum „Verwandeln“!! Köstlich!!

Ein Besuch im „Hans im Glück“ ist absolut empfehlenswert; Gründe gibts genug…. weil man neu in Hamburg ist; weil man einfach auf Burger steht; weil man ein neues Restaurant testen will; weil man Birken mag; …. oder weil man mir mitteilen möchte, wie der Heumilch-Käse schmeckt 🙂

Hossa fiesta espaniola!

Was? Ein Hauptgericht? Nis Süßes? Jaaaa, liebe LeserInnen, ich kann auch herzhaft!! Und zwar gibt es hier heute eine deftige Pfanne für alle, die einfach Lust drauf haben!

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Was braucht man dafür?

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Ich schreib diesmal keine Mengenangaben dazu, denn das schafft Ihr locker auch nach Gefühl!

Also…Kartoffeln, Paprika, 1 Chorizo (spanische Paprikawurst), rote Zwiebeln, 1 Zitrone, Petersilie, Kresse oder Schnittlauch!!

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Kartoffeln schälen und in Würfel oder Scheiben, je nach Gusto, schneiden und zugedeckt ca. 20 Minuten kochen.

Inzwischen Haut von der Wurst abziehen und diese dann in Scheiben schneiden. Die Wurst in eine beschichtete Pfanne geben (ohne Fett, denn die Wurst verliert beim Anbraten viel Fett) und kross anbraten. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel in Ringe schneiden und ins heiße Bratfett geben. Kurz anbraten und die abgegossenen Kartöffelchen dazugeben, goldgelb anbraten. Nach ca. 5 Minuten die kleingeschnittene Paprika hinzufügen.

Zitrone auspressen und den Saft über den Pfanneninhalt gießen. Mit Salz und Pfeffer abmischen, gerne auch gemahlene Chilischoten. Jeder so, wie es ihm gefällt! Kräuter waschen und drüberzupfen. FERTIG!! Kann man ganz vorzüglich an einem lauen Sommerabend draußen genießen; CD mit Meeresrauschen dazu und ratzfatz hat man das Spanienfeeling!

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(jaaaa…die Petersilie zum Garnieren ist VOLL 80er, egal!)