die Zeit steht still in Oamaru

Nach der Idylle am Lake Tekapo stand uns der Sinn wieder etwas nach „Unterhaltung“, aber bloß nicht zu viel, denn schließlich wollten wir auf unserer Hochzeitsreise richtig schön „runterkommen“, wie mein Mann immer so schön gesagt hat. Auf dem langen Weg nach Dunedin, bzw. auf die Otago Peninsula, haben wir mehrere Stops gemacht, unter anderem auch in Oamaru. Oamaru war der perfekte Ort für unser Vorhaben „Runterkommen“, denn dort bewegt sich alles sehr langsam. Touristen flanieren am Hafen oder auf der Shoppingstreet, Einheimische verweilen hier und da und irgendwie scheint die Zeit still zu stehen. Kleine Galerien, hübsche Läden, aber auch Skurriles findet dort seinen Platz. (und das Bloggerherz schlägt höher, denn überall gibt es hübsche kleine Schilder, Blumen und allerlei Gedöns zum Knipsen)

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DSC_0609 – als „Radiomensch durch & durch“, war natürlich ein kurzer Besuch im ansässigen Sender Pflicht –

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Eine relativ neue Bewegung, die den Reiz Oamarus noch erhöht, ist die exzentrische Steampunk Movement, bei der Vergangenheit und Zukunft ausdrucksvoll im Geist einer „Zukunft, wie sie einmal war“ gefeiert werden. Altertümliche Maschinen fauchen und zischen; man kann in verschiedene Kaleidoskope gucken und sich einfach nur überraschen lassen, was so passiert.

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Nach all diesen Eindrücken haben wir unseren Oamaru Besuch mit einem Spaziergang durch einen kleinen botanischen Garten Richtung Meer beendet. Oamaru, zweifelsohne einen Besuch wert!!

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Etwa 30km weiter südlich liegen die berühmten Moeraki Boulders, ein Haufen kugelrunder Felsen an einem traumhaft schönen Strand, die verstreut daliegen wie Murmeln eines Riesenkindes. Besonders eindrucksvoll ist der Anblick bei Ebbe, und so hatten wir mal ein perfektes timing als wir da waren.

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Das große Glück am „November-Urlaub“ ist die Tatsache, dass das Wetter in Neuseeland schon top war, die Touristen aber noch relativ wenig waren. Davon haben wir den ganzen Urlaub über profitiert, sowohl auf den Straßen & Campingplätzen bis hin zu den Touristenmagneten.

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DSC_0673 – der wunderschöne Bahnhof von Dunedin –  (leider nur schnell an einer roten Ampel aus dem Auto geknipst)

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Am nächsten Morgen stand der Besuch des Royal Albatros Centre auf dem Plan; laut Reiseführer sollten sie um 10 Uhr öffnen, in der Realität allerdings erst um 11.30 Uhr! Also blieb uns nichts anderes übrig, als dort zu warten. Dies zum größten Teil im Auto, denn die Steilküste ist dort so sehr von Möwen bewohnt, dass es schon recht riskant war dort herumzulaufen. Ich sag nur: Gefahr von oben!! Aber Hallo!! Meine naive Vorstellung von „ich seh bestimmt ganz viele Albatrosse; so einen riesen Vogel; der fliegt sicher nah an uns vorbei“ wurde leider schnell zerstört. (Einer meiner ersten Kinofilme war damals „Bernhard & Bianca – die Mäusepolizei“, und die beiden Mäuse fliegen schließlich auf einem Albatros, Orville, durch die Gegend….äh, ich schweife ab) Also, wie gesagt, leider hab ich keine fliegenden Albatrosse gesehen, dafür aber zwei brütende Exemplare, immerhin!

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