noch schnell Ostergrüße verschicken

Ich freu mich ja jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich “richtige Post” bekomme. Ihr wisst schon…. die Art von “Nachricht”, die man doch tatsächlich im echten Briefkasten findet. Denn immer, wenn da etwas Anderes als Werbung & Rechnungen drin ist, erfüllt ein breites Grinsen mein Gesicht. Genauso gerne verschicke ich aber auch Briefe & Karten; am liebsten an Menschen aus meinem Umfeld, die gar nicht damit rechnen. Ostern ist auch wieder einmal eine gute Gelegenheit, lieben Menschen zu zeigen, dass man an sie denkt. Vielleicht mit einer selbstgemachten Karte? Ich hab da mal was gebastelt; ganz einfach, ganz schnell.

DSC_0106

Alles, was Ihr dazu braucht, ist ein DIN A4 Tonkarten in der Farbe Eurer Wahl, eine Ei-Schablone (ich hab mir einfach eine aus dem Netz gezogen), buntes Papier (im Nachhinein hab ich gedacht, dass man auch prima buntes Maskingtape hätte nutzen können), Schere und Klebestift.

DSC_0107

Ich kauf dieses tolle bunte Papier immer bei tiger; die haben oft verschiedene Designs im Laden und 12 Bögen kosten nur 1 Euro, wenn mich nicht alles täuscht.

DSC_0112                 Knickt den Bogen einmal in der Mitte; legt die Ei-Schablone mittig auf die Vorderseite

DSC_0116Ei nachzeichen und ausschneiden; die Form dann auf der Innenseite noch einmal mit dem Bleistift nachzeichnen

DSC_0117

Das Papier in schmale Streifen schneiden; diese dann schon einmal so hinlegen, wie man sie später aufkleben möchte.

DSC_0122

DSC_0123                  Ei ordentlich dick mit dem Klebestift bemalen und dann die Streifen aufkleben

DSC_0126

Die restliche Fläche ebenfalls mit dem Klebestift ausfüllen, Karte zuklappen und am besten für eine gewisse Zeit in ein dickes Buch packen. Und wenn Ihr Euch jetzt noch beeilt, kommt die Post sicher am Samstag an und erfreut jemanden ganz besonders!

DSC_0128

DSC_0132

Osterkörbchen mal anders

Nächste Woche ist schon Ostern… Wie siehts aus? Habt Ihr schon Eier ausgepustet? Ich kann das ja nicht; da ploppt es immer in meinen Ohren. Aber mein Vater, der hat immer richtig Spaß an Ostern. Und selbst, wenn sie nur zu zweit sind (wir bleiben nämlich dieses Jahr in Hamburg) färbt mein Papa immer ganz traditionell eine 10er Packung Eier und reibt sie danach noch schön mit einer Speckschwarte ein. Mehr geht einfach nicht!! Bei uns läufts anders, denn in unser Körbchen wandern dieses Jahr kleine “Spiegeleier”!

DSC_0085

DSC_0056

Dafür habe ich einfach aus 125g Zucker, 125g Butter, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei und 250g Mehl einen Plätzchenteig hergestellt, ausgerollt und Eier ausgestochen (bei tchibo gabs mal so tolle Frühlings-Oster-Plätzchenausstecher). Bei jedem zweiten Ei hab ich noch einen kleinen Kreis ausgestochen (mit dem Decker meiner Wasserflasche); für ca. 12 Minuten bei 180°C ziemlich hell backen.

DSC_0073

Aus Puderzucker und Wasser einen Guss herstellen und auf die Eier “mit Loch” streichen.

Aprikosenmarmelade (ohne Stückchen) durch ein Sieb drücken und im Topf kurz erwärmen; dann auf die “ganzen Eier” streichen. Zuckergusseier draufsetzen, leicht andrücken und trocknen lassen.

Husch husch ins Körbchen und noch schneller in den Magen! Viel Spaß beim Nachbacken!

DSC_0054

DSC_0092DSC_0097

#sonntagsgehtsraus

Da wir im letzten Jahr gefühlt viel zu viele Sonntage auf dem Sofa verbracht haben, haben wir uns für das Jahr 2014 eine Herausforderung gesucht. Schluss mit dem “couchpotato Dasein”, raus in die Stadt! Es ist ja mittlerweile mein neuntes Jahr in Hamburg und es gibt immer noch so viele Ecken, die ich/wir noch nicht gesehen habe/n. Wie heißt es nicht gerade überall so schön? “Man soll aus seiner eigenen Komfortzone raus”, und wenn “Komfortzone” in unserem Fall “Barmbek & Stadtpark” heißt, dann waren wir schon ganz gut unterwegs! Die meisten Sonntage in diesem Jahr haben es uns aber auch leicht gemacht, da sie mit Sonne nicht gegeizt haben. Eine Kamera hatte ich allerdings nie dabei, von daher gibt es an dieser Stelle einige meiner Instagram Schnapschüsse, die ich alle unter dem hashtag #sonntagsgehtsraus gesammelt habe.

IMG_20140112_141107                                                                    große Handschuh – Liebe <3

IMG_20140112_145408

Ok, zugegeben…. den ersten Sonntag haben wir wohl doch wieder im Stadtpark verbracht. Aber es ist auch einfach schön da und man kann von uns zu Fuß hingehen und ist ruckizucki da.

An einem bitter- bitterkalten Sonntag ging es dann an die Alster! Ich erinner mich, dass trotz Strumpfhose und dicker Jeans, der Wind so furchtbar war, dass ich das Gefühl hätte, tausend kleine Nadeln würden auf mich einstechen. Aber trotzdem war es ein absolut wundervoller Tag und an der Außenalster war es pickepacke voll!

IMG_20140126_150410

IMG_20140126_150450

IMG_20140126_150542

IMG_20140126_150654

IMG_20140126_150723

IMG_20140126_150901

Der nächste Stadtteil, den es zu erkunden galt, war Eppendorf! Wieder wunderbar tolles Winterwetter und wir hatten einen tollen Tag.

IMG_20140202_151929

Meistens wechseln wir uns mit den Ideen für unsere Spaziergänge ab und am folgenden Sonntag war mein Ehemann dran. Mit der S-Bahn sind wir bis Klein-Flottbek gefahren, eine halbe Weltreise von uns, um uns mal den Botanischen Garten (auch Loki Schmidt-Garten genannt) anzuschauen. Sicherlich sind alle anderen Jahreszeiten vermutlich noch geeigneter für solch einen Besuch, aber nichtsdestotrotz war es richtig schön dort. Und wir werden dieses Jahr auf jeden Fall noch einmal dorthin gehen. Unser “Ausflug” war aber noch lange nicht zu Ende….. durch den Jenisch-Park ging es für uns noch weiter runter bis zum Anleger Teufelsbrück. Ein rundum gelungener Tag.

IMG_20140209_151338

IMG_20140209_151420

IMG_20140209_151559

IMG_20140209_151720

IMG_20140209_151749

IMG_20140209_151820

IMG_20140209_151901

Am “Valentinstag-Wochenende” ging es für uns für einen Kurztrip nach Leipzig; eine tolle Stadt. Und getreu unserem Motto, sind wir sonntags noch an den Cospudener See gefahren. Man man, war das windig an dem Tag! Ganz viele Kite-surfer waren schon unterwegs und wer in Leipzig ist, sollte dort auf jeden Fall einen Abstecher hinmachen.

IMG_20140215_135524

IMG_20140216_120645

Deichstraße und Hafencity hieß unser nächstes Ziel! Die Häuser in der Deichstraße sind einfach hinreissend und die Hafencity eignet sich immer für einen Spaziergang.

IMG_20140223_165734

IMG_20140223_165929

IMG_20140223_170105

IMG_20140223_164321

IMG_20140302_162436

Mitte März stand “Planten un Blomen” auf dem Programm. Wir sind tatsächlich durch den ganzen Park gelatscht und es war toll!! Die Kirschblüte steht in voller Pracht und an manchen Stellen im Park gibt es ganze Kirschblüten-Dächer. So schön!!

IMG_20140323_132834

IMG_20140323_133401

Danach gings noch über den DOM; zu meinem Glück hatten alle Buden noch geschlossen, so dass ich gar nicht erst in die Versuchung kam, mit die köstlichen Sachen zu kaufen. Meine Nahrumgsumstellung lässt grüßen!

Ende März stand ein Besuch in der Heimat an; es ging ins schöne Bocholt im noch schöneren Münsterland. Dort fährt man Fahrrad!! Und so haben wir es dann auch gemacht. Ab auf die Fietse!!

IMG_20140330_161406

Seid gespannt, welche Orte Hamburgs wir in den nächsten Wochen noch so entdecken, als Tourist in der eigenen Stadt <3

Blaubeeren…..YEAH!!!!

Blaubeeren…. oder sinds Heidelbeeren? Gibt es da einen Unterschied? Nein, laut Wikipedia nicht, aber das ist eigentlich auch ziemlich egal, denn Blaubeeren sind einfach super lecker und schmecken zu jeder Jahreszeit. Vor allen Dingen meinem Mann, der sich bei unserem wöchentlichen Einkauf mit mindestens einem Körbchen eindeckt. Auch wenn wir unterwegs sind und uns, wie so oft, in eine Bäckerei verirren, ordert er meist einen “Blaubeermuffin”. Seltsam, dass ich so selten damit backe! Also hab ich letzten Samstag schwuppdiwupp ein Körbchen stibitzt, und während der “Blaubeerfreak” seinen BVB anfeuerte, hab ich in der Küche gewerkelt! Seht, was dabei rausgekommen ist!

DSC_0005

DSC_0006

DSC_0014

DSC_0023

DSC_0045

1. Die Muffinförmchen in die Mulden eines Muffinblechs legen; den Backofen auf 180° vorheizen. Die Blaubeeren vorsichtig abspülen, trocken tupfen und verlesen. Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs aufschneiden und das Marl herausschaben.

DSC_0026

2. Die Eier mit Zucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach das Öl und den Vanillejoghurt dazugeben. Mehl, Backpulver und Speisestärke mischen und über die Eimasse sieben. Die gemahlenen Mandeln dazugeben und alles zügig mit einem Kochlöffel vermengen. Zum Schluss die Blaubeeren unter den Teig heben.

DSC_0014

DSC_0036

3. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und die gehackten Mandeln darüber streuen. Die Muffins auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Die fertig gebackenen Muffins aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Nach Belieben vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

DSC_0047

DSC_0044

going to the chapel

Weiter gehts hier mit der “Hochzeitsfeierei” <3, denn während im Fernsehen gerade der BVB gegen Real Madrid spielt (und momentan 0:1 hinten liegt), muss ich mich dringend ablenken. Ich fieber immer so mit, dass ich am liebsten gar nicht hinsehe. Ein Blutdruckmessgerät hätte gerade seine wahre Freude an mir und ordentlich was zu tun! Daher guck ich jetzt einfach weg….

Einen Einblick in unsere standesamtliche Hochzeit konntet Ihr ja bereits erhaschen, und auch wenn der Tag wirklich wunderschön war, muss ich sagen, dass er von dem Tag danach noch einfach getoppt wurde!! Die Nacht vor unserer großen “Sause” habe ich bei meiner Trauzeugin verbracht und war wirklich weitaus weniger aufgeregt als erwartet. Ich hatte richtig gut geschlafen und war morgens topfit!! Nach einem tollen Frühstück wurde mir die Zeit, bis die Visagistin kam , eigentlich viel zu lang und da unsere Fotografin Caro uns erst ab der Traumesse begleiten sollte, hab ich einfach ein bisschen selbst geknipst! Meine Schuhe zum Beispiel!

DSC_0009

DSC_0004

DSC_0014

Öhm, jaaaa… Ihr seht richtig! Meine Brautschuhe waren/sind grün! So ein richtig schönes sattes grün! Grün hat uns einfach durch alles begleitet und findet sich überall wieder, wie Ihr später noch sehen werdet! Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht diese typischen Brautschuhe haben möchte, so wie die hier; ich wollte Schuhe, die ich nachher auch noch tragen werde!! Und diese hier sehen zur Jeans einfach top aus!! Mein Ehemann hatte, selbstverständlich, Socken in der gleichen Farbe an :-) (hättet Ihr was anderes erwartet?) Auf dem letzten Bild sieht man auch noch meine Ohrringe dazu! In die hab ich mich auch direkt verliebt <3 Gegen Mittag kam dann meine Visagistin Tanja, die mir und meiner Frisur dann den letzten Schliff gab!

DSC_0036

Die Frisur war ein absoluter Traum; hat bis abends komplett durchgehalten ( mühselig war nur das Rausfischen der Nadeln…spät in der Nacht im Hotel, und eigentlich sowas von todmüde)! Nur die echten Blumen haben sich zwischendurch verabschiedet!

Kurz bevor es dann Richtung Kirche losging, kam meine Mama, die die 400km aus dem Münsterland, mit Freunden von mir hinter sich gelegt hatte.

DSC_0050

Meine wunderhübsche Mama, die, keiner glaubt es, schon Mitte 70 ist!! Wir beide hatten an diesem Tag noch eine ganz besondere Aufgabe, denn wir mussten einen ganz traurigen Gedanken weit an die Seite schieben, da mein Papa aufgrund seines Schlaganfalles Ende Juli, leider nicht zu unserer Hochzeit kommen konnte.  Für sie hatte ich noch eine kleine extra Überraschung, die Ihr hier seht:

IMG_20130816_172102

Da wir natürlich alle bis zum letzten Tag gehofft hatten, dass er es doch schafft, mussten auch Herr M und ich kurzerhand unseren Einzug in die Kirche ändern; und haben uns daher vor der Kirche das erste Mal gesehen und sind dann gemeinsam hinter dem Pastor in die Kirche getreten.

(Da ja ca. 85% unserer Gäste nicht aus Hamburg kamen, und vom Hotel direkt zur Kirche fahren wollten, hatte keiner mit einer riesen Demo in der Innenstadt gerechnet. Dementsprechend kamen einige relativ spät, so dass der Pastor in Absprache mit Hernn M und meiner Trauzeugin kurzerhand beschlossen hatten, einfach noch ein wenig zu warten. Prinzipiell eine sehr gute Idee….nur saß ich mutterseelenallein im Auto um die Ecke und wartete auf meinen Einsatz! Ich war aufgeregt, mußte auf Klöchen und hab dann relativ laut zur Musik aus dem Radio mitgesungen. Anwohner gingen am Auto vorbei und haben mich immer ganz nett gegrüßt…die haben sich sicher auch ihren Teil gedacht!)

DSC_0062

DSC_0076

Auf dem Foto sehr Ihr unseren tollen Pastor, der unserer Erwartungen weit übertroffen hat und sowohl während der ganzen Vorbereitung als auch während des Gottesdienstes einfach einmalig war.

Die Kirche wurde von uns am Vorabend ein wenig geschmückt….die Bänke bekamen schlichte weiße Rosen mit ein wenig Grün!

DSC_0173

IMG_20130916_212040                         40 Tempos hatte ich in abendlicher Bastelstimmung aufgehübscht

und das Kirchenheft hatten wir, ähnlich wie unsere Einladungen, im gleichen Design gestaltet.

DSC_0093

Der Wortgottesdienst war toll, auch wenn ich mich gar nicht mehr an alles erinnern kann. Alle anderen haben auch wohl gefroren, aber da merkt man, dass man als Brautpaar doch irgendwie so voller Adrenalin ist, dass man davon nichts mitbekommt. Die liebe Anne, eine Freundin, hat 3 ganz tolle Lieder gesunden, begleitet von Piano und Gitarre, die die ganze Atmosphäre in der Kirche noch schöner gemacht haben. Und wie auch schon vorher befürchtet, liefen bei mir die Tränen an einigen Stellen. Aber das war auch ok so….  :-)

IMG-20130929-WA0012

Zum Ende des Gottesdienstes hatten wir alle Gäste gebeten, nach draußen zu gehen. So hatten wir noch einen kurzen Augenblick “nur für uns”, bevor es dann nach draußen zu all den großen und kleinen Gratulanten ging. Und von den “kleinen Gratulanten” gab es ne ganze Menge! Ganz viele meiner Kitakids warteten schon ganz ungeduldig auf uns und staunten tatsächlich Bauklötze, als wir dann vor ihnen standen. Die Eltern hatten ganz tolle Rundbögen gebastelt, die die Kinder nun festhielten und von uns lautstark verlangten, dort hindurchzuschreiten! Was natürlich für meinen Ehemann mit 1,96m, nicht ganz so einfach war. Aber es war einfach zu schön….alle hatten Blumen in den Händen und/oder pusteten Seifenblasen.

DSC_0122

DSC_0130

DSC_0132

DSC_0145

IMG-20130929-WA0013

IMG-20130929-WA0017

Ich hoffe sehr, dass Ihr bei all den Bildern auch ein Lächeln auf den Lippen habt und ein bißchen mit mir in Erinnerungen schwelgen konntet. Nächste Woche gehts weiter mit Dekotüdelüt und den “richtigen Fotos” (Ihr wisst schon was ich meine)

ein kleines Ringschalen – DIY

Da ich Euch ja gerade einen Einblick in unsere Hochzeit biete, gehört natürlich auch noch ein bißchen Vorbereitung dazu. In dieser Vorbereitungszeit stellt man sich irgendwann die Frage: “Wir kommen eigentlich die Ringe daher?” Ganz klassisch: der Trauzeuge übergibt die Ringe? Ganz niedlich: das Blumenmädchen bringt die Ringe? Und wie überhaupt? Einfach in der Schachtel vom Juwelier? Neeee, zu langweilig. Festgebunden auf einem klassischen Ringkissen? Neeeee, überhaupt nicht unser Stil. Also, was nun??

Bei meiner Recherche bin ich bei pinterest dann auf eine kleine Ringschale gestoßen, die uns beiden sofort gefallen hat. Ein bisschen google hier, ein bisschen google da und schon hatte ich die Anleitung gefunden! Sie ist von der wunderbaren Caro von Sodapop!! War eigentlich ziemlich easy, nichtsdestotrotz hab ich 3 Anläufe gebraucht! Beim 1. Mal hatten sich, trotz Einweghandschuhe, zu viele kleine Flusen in den Lack gemischt…sah blöd aus! Beim 2. Mal hab ich ein anderes Material genommen und es liess sich überhaupt nicht vernünftig verarbeiten. Beim 3. Mal hat es dann endlich geklappt und ich war, und bin es immer noch, ganz angetan <3

Weil ich die Schale so toll finde, hab ich ein kleines DIY mit Fotoanleitung für Euch gemacht! Eignet sich natürlich nicht nur für Eheringe, sondern für alle kleinen Schätze, die man aufbewahren möchte. Viel Spaß damit!!

Was Ihr braucht:

DSC_0084

DSC_0089                                                                      Ihr könnt auch Fimo nehmen

DSC_0087                                       ein kleines Spitzen-Deckchen (ich habs meiner Mama stibitzt……)

DSC_0085                                                                           Fimo – Glanzlack

 

Auf gehts…die Modeliermasse in den Händen leicht anwärmen und dann mit dem Nudelholz auf die gewünschte Dicke ausrollen.

Das Spitzendecken drauflegen und noch einmal glatt rollen.

DSC_0092

DSC_0093

DSC_0094

DSC_0095

Das Deckchen ganz vorsichtig abziehen und mit einer runden Form (Größe nach Wunsch) einen Kreis ausstechen.

Um die Schalen-Optik zu bekommen, habe ich den Kreis ganz vorsichtig vom Brettchen abgezogen und in eine kleine Müslischale gelegt; davon bekommt sie die gewünschte Wölbung.

DSC_0096

DSC_0097

Nach Packungsanleitung im Ofen dann aushärten; und wirklich ganz genau aufpassen, denn mir fällt gerade ein, dass es auch noch einen vierten Versuch gab (ich hatte es offensichtlich verdrängt :-)) ich hatte die Schale im Ofen irgendwie vergessen, als mich ein seltsamer Geruch in die Küche führte! In der Müslischale befand sich etwas, das aussah wie ein Hundehaufen!! Wirklich wahr und wie auch immer es geschehen konnte! Also, ganz besonders gut auf die Zeit und die Temperatur achten, sonst gehts ordentlich daneben!!

Raus aus dem Ofen, gut auskühlen lassen (damit kenn ich mich aus….wie beim Backen ;-)) und den Kanten einen kleinen Feinschliff mit Schmiergelpapier verleihen. Da ich schon ganz weiße Masse genommen hatte, habe ich die Schale am Ende nur noch mit farblosem Lack überpinselt. Ratzfatz fertig!

DSC_0109

DSC_0110

Die Schale auf den Fotos ist nicht unsere Original-Hochzeits-Ringschale, denn die hat noch zwei kleine Löcher, durch die ich ein schönes Band gezogen und unsere Ringe daran geknotet habe. Und wie die Ringe zu uns gekommen sind? Ich verrats Euch: Auf dem Standesamt, ganz klassisch…. also die Trauzeugen-Variante und in der Kirche ganz niedlich :-)

 

 

und plötzlich ist er da….

515 Tage habe ich diesem Tag entgegengefiebert; 12.360 Stunden, in denen ich in der Hochzeitsplanung voll aufgegangen bin und dann war er doch irgendwie Knall auf Fall da: der Tag der standesamtlichen Hochzeit!

Michel und ich haben, trotz all der Aufregung, gut geschlafen und waren kurz vor 8 Uhr wach. Haben gut gefrühstückt und während Michel dann den Brautstrauß und seine Eltern abgeholt hat, hab ich mich “in die Maske” begeben. Für den Tag wollte ich mich ja selbst stylen; mutige Aufgabe, denn ich hatte gar nicht daran gedacht, ob ich vielleicht viel zu aufgeregt wäre, um überhaupt Mascara aufzutragen. Pah…ich war die Coolness in Person. Lockenwickler rein, Make – up ins Gesicht und dann noch Zeit nebenher mit Freunden zu “whatsappen”, die offensichtlich alle viel aufgeregter waren als ich. “Wieso schreibst du mir?…du solltest jetzt Concealer auftragen; checken, ob die Ringe da sind; dich anziehen”. Nix da.. ich hatte sogar noch Zeit für ein Selfie!

IMG_20130927_114158

Und so gegen 12.30 Uhr ging es dann Richtung Standesamt Eppendorf. OK, zugegeben, im Auto wurde ich dann wirklich schon nervöser; aber wir kamen gut durch und es gab sogar Parkplätze direkt vor dem Ort des Geschehens. Beim Aussteigen schien uns die Sonne ins Gesicht und die ersten Freunde waren auch schon da! Worüber ich mich nämlich besonders gefreut habe, da sie sich schon früh morgens auf den Weg gemacht hatten. “Münsterland goes Hamburg”! Vorm Standesamt trafen wir dann auch zum ersten Mal unsere tolle Fotografin Silke, die ja relativ spontan zugesagt hatte und die absolut beste Entscheidung war!!  (Vielen vielen Dank nochmal!!)

IMG_8270 - Bearbeitet

IMG_8276 - Bearbeitet

IMG_8285 - Bearbeitet

IMG_8288 - Bearbeitet

Im Standesamt selbst, kam dann schon relativ schnell unsere Standesbeamtin Frau Scholz auf uns zu und bat uns in den kleinen Raum, im ersten Obergeschoß, mitzukommen. Welche Sorgen hab ich mir nicht vorher gemacht: was, wenn der/die Standesbeamte/in total langweilig ist und nicht schön frei sprechen kann? was, wenn sie “Mischel” sagt, anstatt Michel? was, wenn sie absolut teilnahmslos ist? Jaja, die ganzen Sorgen waren völlig unberechtigt. Frau Scholz war/ist ein wahres Goldstück! Freundlich, empathisch, gute Stimme, super Betonung und auch das “Michel” hat sie hingekriegt. Besagter Michel hat die ganze Zeit meine Hand gedrückt und ich habs sogar geschafft, noch nicht zu weinen.

IMG_8494 - Bearbeitet

IMG_8526 - Bearbeitet

IMG_8584 - Bearbeitet

IMG_8585 - Bearbeitet

IMG_8625 - Bearbeitet

IMG_8652 - Bearbeitet

IMG_8674 - Bearbeitet

IMG_8705 - Bearbeitet

Die Trauung an sich war schön, richtig schön; genau so wie wir uns das gewünscht hatten. Als wir dann nach draußen kamen, musste ich aber doch weinen (krieg jetzt schon beim Schreiben einen Klos im Hals, wenn ich daran zurück denke), denn neben vielen Freunden, standen auch zwei Arbeitskollegen mit 8 meiner Kita-Kindern dort und haben Blümchen gestreut bzw. Seifenblasen gepustet. Das war dann irgendwie zu viel, und die Tränen konnten laufen! Natürlich reine Freudentränen, denn obwohl sich die Kids im Vorfeld schon oft verplappert hatten “Du Astrid, wir kommen zu deiner Hochzeit” “Das dürft ihr doch noch nicht verraten!”, war die Überraschung riesig. Sie waren so süß und ganz aufgeregt, als sie uns ihre Geschenke überreichten. Ein großes Buch, mit vielen Bildern, auf denen die Kinder Wünsche für uns aufgemalt hatten und ein kleines selbstgemachtes Fotobuch, mit super lustigen Fotos der Kids! Die Jungs mit überdimensionaler Fliege und die Mädels mit Schleier; immer als Pärchen geknipst! Der Knaller!Eins meiner Mädels meinte dann noch zu mir, ob ich denn nun wieder mit ihnen in die Kita kommen würde…. dazu gibts auch ein wunderschönes Foto, auf dem ich sie in den Arm nehme und wir beide herzhaft lachen…(kann ich ja leider nicht hier posten….), aber bei mir hats einen Ehrenplatz!

IMG_8808 - Bearbeitet

IMG_8823 - Bearbeitet

IMG_8863 - Bearbeitet

IMG_8885 - Bearbeitet

IMG_8940 - Bearbeitet

IMG_8941 - Bearbeitet

IMG_9019 - Bearbeitet

IMG_9037 - Bearbeitet

PicsArt_1380789336917

Zur allgemeinen Belustigung waren zwei Musikaten vorm Standesamt, Akkordeon und Gesang, die, als wir draußen alle anstoßen wollten, die ganze Zeit “Marina, Marina, Marina” gespielt haben. Das war irgendwie so absurd und lustig zugleich (nicht jedoch, als sie uns danach den Hut unter die Nase gehalten haben!). Nachdem wir unsere Freunde verabschiedet hatten, sind wir noch mit Silke ins Bezirksamt gegangen und haben schnell ein paar Fotos im paternoster gemacht. Wie die beiden Männer an der Rezeption vielleicht geguckt haben?! Mit den beiden Fotos verabschiede ich mich auch für heute aus diesem ersten Hochzeitspost!

IMG_9260 - Bearbeitet

IMG_9310 - Bearbeitet