Banks Peninsula / Christchurch Neuseeland – Südinsel

 

Fly me to the moon…. der Flug dahin dauert vermutlich ebenso lang wie der Flug nach Neuseeland. Doch genau dieses Ziel hatten wir uns für unsere Flitterwochen ausgesucht. “Was?? Ihr fliegt nach Neuseeland? Ist ja der Wahnsinn!” “4 Wochen? Wow!!!” (Im Nachhinein waren 4 Wochen natürlich viel zu kurz; das war uns schon vorher klar, jedoch konnten wir einfach nicht mehr Urlaub klarmachen; und alle, die wir in NZ getroffen haben, sagten nur: “Was?? NUR 4 Wochen? Wir sind 3, 6, 12 Monate hier!”) Da ich diesen Urlaub gar nicht mit Worten aufwiegen kann, und mich sehr oft danach zurücksehne, schau ich mir die Fotos so das ein oder andere Mal an. Sie bringen mich direkt wieder in “honeymoon-Stimmung” <3 Unter der Kategorie “travel tuesday”, bekommt Ihr in den nächsten Wochen die einzelnen Stationen unserer Hochzeitsreise präsentiert. Den Anfang macht die “Banks Peninsula”, in der Nähe von Christchurch. Als wir dort ankamen, hatten wir unseren ersten richtigen “WOW-Moment”, den wir sicher nicht vergessen werden.

DSC_0245                                                    – Blick auf die Bucht von Akaroa -

Noch heute schlägt das Städchen Akaroa mit französischen Straßenschildern und den historischen Häusern auf. In der geschützten natürlichen Hafenbucht wimmelt es nur so von Meerestieren. Auch Delfine tummeln sich hier im Wasser (leider haben wir keine gesehen :-( ) Der Ort ist entzückend.

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DSC_0295                                            – gefühltes Frankreich down under -

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Unsere erste Nacht mit dem Camper haben wir dann an dieser einsamen Bucht verbracht; Idylle pur! Allerdings wurde es nachts doch empfindlich kalt, so dass wir von da an auf Campingplätze umgesattelt haben.

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Auf dem Weg zu unserer zweiten Station haben wir noch Halt in Christchurch gemacht. Diese Stadt ist seit dem 22.2.2011 eine völlig veränderte Stadt. Ein Erdbeben der Stärke 6,3 zerstörte Gebäude und Infrastruktur, über 180 Menschen fanden den Tod. Die Innenstadt rund um den zentralen Cathedral Square fiel förmlich in sich zusammen. Darunter viele historisch bedeutsame Gebäude wie die Christchurch Cathedral. Auf der Suche nach einer Apotheke (ich hatte mal wieder eine Mandelentzündung) hat uns das Navi an Orte gelotst, die gar nicht mehr existierten. Das war wirklich erschreckend.

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Es wird sicher noch mehr als 10 Jahre dauern, bis sich Optik und Infrastruktur von der Katastrophe erholt haben, aber ich bin mir sicher, dass die Neuseeländer das grandios hinbekommen werden.

Eierlikör-Mandel-Minigugl

Am heutigen Ostersonntag gibt es bei uns leider keine Eiersuche, dafür aber Eierlikör, und zwar versteckt in diesen süßen kleinen Eierlikör-Mandel-Gugl.

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Ein paar sind nämlich noch übriggeblieben…. der Rest ist in zwei Paketen ins Münsterland und nach Brandenburg verschickt worden. Allerdings sind die gugl einfach so köstlich, dass sie hier auch nicht lange überleben werden. Das Gute an diesen kleinen Dingern ist einfach, dass man sie schwuppsdiwuppsdi wegnaschen kann.

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Für die Gugl braucht Ihr:

100g weiche Butter

30g gemahlene Mandeln

30g Puderzucker

2 Eier

30g Mehl + etwas Backpulver

etwas geriebene Zitronenschale

50ml Eierlikör

 

Die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig schlagen; die Eier unterrühren! Nach und nach das Mehl und die geriebenen Mandeln über die Masse sieben; Eierlikör und geriebene Zitronenschale zufügen und alles vermengen.

Die Masse ist relativ flüssig und lässt sich mit Hilfe eines Spritzbeutels prima in die kleinen Guglförmchen füllen.

Für ca. 12 Minuten bei ungefähr 180°C in den Ofen; in der Form auskühlen lassen und vorm Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.

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Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest mit Euren Lieben! Genießt die freie Zeit und futtert Euch ordentlich mit Schokolade voll :-) bei mir gabs “statt Schokolade” was Anderes;

IMG_20140419_194144                                                und sie passen alle in mein Osterkörbchen :-)

 

 

 

 

 

 

 

noch schnell Ostergrüße verschicken

Ich freu mich ja jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich “richtige Post” bekomme. Ihr wisst schon…. die Art von “Nachricht”, die man doch tatsächlich im echten Briefkasten findet. Denn immer, wenn da etwas Anderes als Werbung & Rechnungen drin ist, erfüllt ein breites Grinsen mein Gesicht. Genauso gerne verschicke ich aber auch Briefe & Karten; am liebsten an Menschen aus meinem Umfeld, die gar nicht damit rechnen. Ostern ist auch wieder einmal eine gute Gelegenheit, lieben Menschen zu zeigen, dass man an sie denkt. Vielleicht mit einer selbstgemachten Karte? Ich hab da mal was gebastelt; ganz einfach, ganz schnell.

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Alles, was Ihr dazu braucht, ist ein DIN A4 Tonkarten in der Farbe Eurer Wahl, eine Ei-Schablone (ich hab mir einfach eine aus dem Netz gezogen), buntes Papier (im Nachhinein hab ich gedacht, dass man auch prima buntes Maskingtape hätte nutzen können), Schere und Klebestift.

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Ich kauf dieses tolle bunte Papier immer bei tiger; die haben oft verschiedene Designs im Laden und 12 Bögen kosten nur 1 Euro, wenn mich nicht alles täuscht.

DSC_0112                 Knickt den Bogen einmal in der Mitte; legt die Ei-Schablone mittig auf die Vorderseite

DSC_0116Ei nachzeichen und ausschneiden; die Form dann auf der Innenseite noch einmal mit dem Bleistift nachzeichnen

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Das Papier in schmale Streifen schneiden; diese dann schon einmal so hinlegen, wie man sie später aufkleben möchte.

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DSC_0123                  Ei ordentlich dick mit dem Klebestift bemalen und dann die Streifen aufkleben

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Die restliche Fläche ebenfalls mit dem Klebestift ausfüllen, Karte zuklappen und am besten für eine gewisse Zeit in ein dickes Buch packen. Und wenn Ihr Euch jetzt noch beeilt, kommt die Post sicher am Samstag an und erfreut jemanden ganz besonders!

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Osterkörbchen mal anders

Nächste Woche ist schon Ostern… Wie siehts aus? Habt Ihr schon Eier ausgepustet? Ich kann das ja nicht; da ploppt es immer in meinen Ohren. Aber mein Vater, der hat immer richtig Spaß an Ostern. Und selbst, wenn sie nur zu zweit sind (wir bleiben nämlich dieses Jahr in Hamburg) färbt mein Papa immer ganz traditionell eine 10er Packung Eier und reibt sie danach noch schön mit einer Speckschwarte ein. Mehr geht einfach nicht!! Bei uns läufts anders, denn in unser Körbchen wandern dieses Jahr kleine “Spiegeleier”!

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Dafür habe ich einfach aus 125g Zucker, 125g Butter, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei und 250g Mehl einen Plätzchenteig hergestellt, ausgerollt und Eier ausgestochen (bei tchibo gabs mal so tolle Frühlings-Oster-Plätzchenausstecher). Bei jedem zweiten Ei hab ich noch einen kleinen Kreis ausgestochen (mit dem Decker meiner Wasserflasche); für ca. 12 Minuten bei 180°C ziemlich hell backen.

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Aus Puderzucker und Wasser einen Guss herstellen und auf die Eier “mit Loch” streichen.

Aprikosenmarmelade (ohne Stückchen) durch ein Sieb drücken und im Topf kurz erwärmen; dann auf die “ganzen Eier” streichen. Zuckergusseier draufsetzen, leicht andrücken und trocknen lassen.

Husch husch ins Körbchen und noch schneller in den Magen! Viel Spaß beim Nachbacken!

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#sonntagsgehtsraus

Da wir im letzten Jahr gefühlt viel zu viele Sonntage auf dem Sofa verbracht haben, haben wir uns für das Jahr 2014 eine Herausforderung gesucht. Schluss mit dem “couchpotato Dasein”, raus in die Stadt! Es ist ja mittlerweile mein neuntes Jahr in Hamburg und es gibt immer noch so viele Ecken, die ich/wir noch nicht gesehen habe/n. Wie heißt es nicht gerade überall so schön? “Man soll aus seiner eigenen Komfortzone raus”, und wenn “Komfortzone” in unserem Fall “Barmbek & Stadtpark” heißt, dann waren wir schon ganz gut unterwegs! Die meisten Sonntage in diesem Jahr haben es uns aber auch leicht gemacht, da sie mit Sonne nicht gegeizt haben. Eine Kamera hatte ich allerdings nie dabei, von daher gibt es an dieser Stelle einige meiner Instagram Schnapschüsse, die ich alle unter dem hashtag #sonntagsgehtsraus gesammelt habe.

IMG_20140112_141107                                                                    große Handschuh – Liebe <3

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Ok, zugegeben…. den ersten Sonntag haben wir wohl doch wieder im Stadtpark verbracht. Aber es ist auch einfach schön da und man kann von uns zu Fuß hingehen und ist ruckizucki da.

An einem bitter- bitterkalten Sonntag ging es dann an die Alster! Ich erinner mich, dass trotz Strumpfhose und dicker Jeans, der Wind so furchtbar war, dass ich das Gefühl hätte, tausend kleine Nadeln würden auf mich einstechen. Aber trotzdem war es ein absolut wundervoller Tag und an der Außenalster war es pickepacke voll!

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Der nächste Stadtteil, den es zu erkunden galt, war Eppendorf! Wieder wunderbar tolles Winterwetter und wir hatten einen tollen Tag.

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Meistens wechseln wir uns mit den Ideen für unsere Spaziergänge ab und am folgenden Sonntag war mein Ehemann dran. Mit der S-Bahn sind wir bis Klein-Flottbek gefahren, eine halbe Weltreise von uns, um uns mal den Botanischen Garten (auch Loki Schmidt-Garten genannt) anzuschauen. Sicherlich sind alle anderen Jahreszeiten vermutlich noch geeigneter für solch einen Besuch, aber nichtsdestotrotz war es richtig schön dort. Und wir werden dieses Jahr auf jeden Fall noch einmal dorthin gehen. Unser “Ausflug” war aber noch lange nicht zu Ende….. durch den Jenisch-Park ging es für uns noch weiter runter bis zum Anleger Teufelsbrück. Ein rundum gelungener Tag.

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Am “Valentinstag-Wochenende” ging es für uns für einen Kurztrip nach Leipzig; eine tolle Stadt. Und getreu unserem Motto, sind wir sonntags noch an den Cospudener See gefahren. Man man, war das windig an dem Tag! Ganz viele Kite-surfer waren schon unterwegs und wer in Leipzig ist, sollte dort auf jeden Fall einen Abstecher hinmachen.

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Deichstraße und Hafencity hieß unser nächstes Ziel! Die Häuser in der Deichstraße sind einfach hinreissend und die Hafencity eignet sich immer für einen Spaziergang.

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Mitte März stand “Planten un Blomen” auf dem Programm. Wir sind tatsächlich durch den ganzen Park gelatscht und es war toll!! Die Kirschblüte steht in voller Pracht und an manchen Stellen im Park gibt es ganze Kirschblüten-Dächer. So schön!!

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Danach gings noch über den DOM; zu meinem Glück hatten alle Buden noch geschlossen, so dass ich gar nicht erst in die Versuchung kam, mit die köstlichen Sachen zu kaufen. Meine Nahrumgsumstellung lässt grüßen!

Ende März stand ein Besuch in der Heimat an; es ging ins schöne Bocholt im noch schöneren Münsterland. Dort fährt man Fahrrad!! Und so haben wir es dann auch gemacht. Ab auf die Fietse!!

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Seid gespannt, welche Orte Hamburgs wir in den nächsten Wochen noch so entdecken, als Tourist in der eigenen Stadt <3

Blaubeeren…..YEAH!!!!

Blaubeeren…. oder sinds Heidelbeeren? Gibt es da einen Unterschied? Nein, laut Wikipedia nicht, aber das ist eigentlich auch ziemlich egal, denn Blaubeeren sind einfach super lecker und schmecken zu jeder Jahreszeit. Vor allen Dingen meinem Mann, der sich bei unserem wöchentlichen Einkauf mit mindestens einem Körbchen eindeckt. Auch wenn wir unterwegs sind und uns, wie so oft, in eine Bäckerei verirren, ordert er meist einen “Blaubeermuffin”. Seltsam, dass ich so selten damit backe! Also hab ich letzten Samstag schwuppdiwupp ein Körbchen stibitzt, und während der “Blaubeerfreak” seinen BVB anfeuerte, hab ich in der Küche gewerkelt! Seht, was dabei rausgekommen ist!

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1. Die Muffinförmchen in die Mulden eines Muffinblechs legen; den Backofen auf 180° vorheizen. Die Blaubeeren vorsichtig abspülen, trocken tupfen und verlesen. Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs aufschneiden und das Marl herausschaben.

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2. Die Eier mit Zucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach das Öl und den Vanillejoghurt dazugeben. Mehl, Backpulver und Speisestärke mischen und über die Eimasse sieben. Die gemahlenen Mandeln dazugeben und alles zügig mit einem Kochlöffel vermengen. Zum Schluss die Blaubeeren unter den Teig heben.

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3. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und die gehackten Mandeln darüber streuen. Die Muffins auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen. Die fertig gebackenen Muffins aus dem Ofen nehmen und gut auskühlen lassen. Nach Belieben vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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going to the chapel

Weiter gehts hier mit der “Hochzeitsfeierei” <3, denn während im Fernsehen gerade der BVB gegen Real Madrid spielt (und momentan 0:1 hinten liegt), muss ich mich dringend ablenken. Ich fieber immer so mit, dass ich am liebsten gar nicht hinsehe. Ein Blutdruckmessgerät hätte gerade seine wahre Freude an mir und ordentlich was zu tun! Daher guck ich jetzt einfach weg….

Einen Einblick in unsere standesamtliche Hochzeit konntet Ihr ja bereits erhaschen, und auch wenn der Tag wirklich wunderschön war, muss ich sagen, dass er von dem Tag danach noch einfach getoppt wurde!! Die Nacht vor unserer großen “Sause” habe ich bei meiner Trauzeugin verbracht und war wirklich weitaus weniger aufgeregt als erwartet. Ich hatte richtig gut geschlafen und war morgens topfit!! Nach einem tollen Frühstück wurde mir die Zeit, bis die Visagistin kam , eigentlich viel zu lang und da unsere Fotografin Caro uns erst ab der Traumesse begleiten sollte, hab ich einfach ein bisschen selbst geknipst! Meine Schuhe zum Beispiel!

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Öhm, jaaaa… Ihr seht richtig! Meine Brautschuhe waren/sind grün! So ein richtig schönes sattes grün! Grün hat uns einfach durch alles begleitet und findet sich überall wieder, wie Ihr später noch sehen werdet! Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht diese typischen Brautschuhe haben möchte, so wie die hier; ich wollte Schuhe, die ich nachher auch noch tragen werde!! Und diese hier sehen zur Jeans einfach top aus!! Mein Ehemann hatte, selbstverständlich, Socken in der gleichen Farbe an :-) (hättet Ihr was anderes erwartet?) Auf dem letzten Bild sieht man auch noch meine Ohrringe dazu! In die hab ich mich auch direkt verliebt <3 Gegen Mittag kam dann meine Visagistin Tanja, die mir und meiner Frisur dann den letzten Schliff gab!

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Die Frisur war ein absoluter Traum; hat bis abends komplett durchgehalten ( mühselig war nur das Rausfischen der Nadeln…spät in der Nacht im Hotel, und eigentlich sowas von todmüde)! Nur die echten Blumen haben sich zwischendurch verabschiedet!

Kurz bevor es dann Richtung Kirche losging, kam meine Mama, die die 400km aus dem Münsterland, mit Freunden von mir hinter sich gelegt hatte.

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Meine wunderhübsche Mama, die, keiner glaubt es, schon Mitte 70 ist!! Wir beide hatten an diesem Tag noch eine ganz besondere Aufgabe, denn wir mussten einen ganz traurigen Gedanken weit an die Seite schieben, da mein Papa aufgrund seines Schlaganfalles Ende Juli, leider nicht zu unserer Hochzeit kommen konnte.  Für sie hatte ich noch eine kleine extra Überraschung, die Ihr hier seht:

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Da wir natürlich alle bis zum letzten Tag gehofft hatten, dass er es doch schafft, mussten auch Herr M und ich kurzerhand unseren Einzug in die Kirche ändern; und haben uns daher vor der Kirche das erste Mal gesehen und sind dann gemeinsam hinter dem Pastor in die Kirche getreten.

(Da ja ca. 85% unserer Gäste nicht aus Hamburg kamen, und vom Hotel direkt zur Kirche fahren wollten, hatte keiner mit einer riesen Demo in der Innenstadt gerechnet. Dementsprechend kamen einige relativ spät, so dass der Pastor in Absprache mit Hernn M und meiner Trauzeugin kurzerhand beschlossen hatten, einfach noch ein wenig zu warten. Prinzipiell eine sehr gute Idee….nur saß ich mutterseelenallein im Auto um die Ecke und wartete auf meinen Einsatz! Ich war aufgeregt, mußte auf Klöchen und hab dann relativ laut zur Musik aus dem Radio mitgesungen. Anwohner gingen am Auto vorbei und haben mich immer ganz nett gegrüßt…die haben sich sicher auch ihren Teil gedacht!)

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Auf dem Foto sehr Ihr unseren tollen Pastor, der unserer Erwartungen weit übertroffen hat und sowohl während der ganzen Vorbereitung als auch während des Gottesdienstes einfach einmalig war.

Die Kirche wurde von uns am Vorabend ein wenig geschmückt….die Bänke bekamen schlichte weiße Rosen mit ein wenig Grün!

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IMG_20130916_212040                         40 Tempos hatte ich in abendlicher Bastelstimmung aufgehübscht

und das Kirchenheft hatten wir, ähnlich wie unsere Einladungen, im gleichen Design gestaltet.

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Der Wortgottesdienst war toll, auch wenn ich mich gar nicht mehr an alles erinnern kann. Alle anderen haben auch wohl gefroren, aber da merkt man, dass man als Brautpaar doch irgendwie so voller Adrenalin ist, dass man davon nichts mitbekommt. Die liebe Anne, eine Freundin, hat 3 ganz tolle Lieder gesunden, begleitet von Piano und Gitarre, die die ganze Atmosphäre in der Kirche noch schöner gemacht haben. Und wie auch schon vorher befürchtet, liefen bei mir die Tränen an einigen Stellen. Aber das war auch ok so….  :-)

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Zum Ende des Gottesdienstes hatten wir alle Gäste gebeten, nach draußen zu gehen. So hatten wir noch einen kurzen Augenblick “nur für uns”, bevor es dann nach draußen zu all den großen und kleinen Gratulanten ging. Und von den “kleinen Gratulanten” gab es ne ganze Menge! Ganz viele meiner Kitakids warteten schon ganz ungeduldig auf uns und staunten tatsächlich Bauklötze, als wir dann vor ihnen standen. Die Eltern hatten ganz tolle Rundbögen gebastelt, die die Kinder nun festhielten und von uns lautstark verlangten, dort hindurchzuschreiten! Was natürlich für meinen Ehemann mit 1,96m, nicht ganz so einfach war. Aber es war einfach zu schön….alle hatten Blumen in den Händen und/oder pusteten Seifenblasen.

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Ich hoffe sehr, dass Ihr bei all den Bildern auch ein Lächeln auf den Lippen habt und ein bißchen mit mir in Erinnerungen schwelgen konntet. Nächste Woche gehts weiter mit Dekotüdelüt und den “richtigen Fotos” (Ihr wisst schon was ich meine)